„Die akademische Freiheit ist die Freiheit, so viel lernen zu dürfen, wie man nur will.“

Rudolf Vierchow


Die richtige Lernstrategie sollte individuell auf die eigenen Potenziale und Fähigkeiten abgestimmt sein. Ein one-fits-all kann zwar in die richtige Richtung weisen, wird dies aber eher zufällig tun.

Bereits Kinder entwickeln aufgrund ihrer unterschiedlichen Sozialisierungserfahrungen bereits früh im Leben Präferenzen für eines der drei unbewussten Motive

  • Bindungsmotiv (auch Gemeinschafts-, Anschlussmotiv)
  • Leistungsmotiv
  • Machtmotiv (auch Gestaltungs-, Wirkungsmotiv)

Diese Motive sind die Kraftquellen unseres Tuns. Zusammen mit den drei weiteren Ebenen der Persönlichkeit geben sie Aufschluss darüber, wie wir am besten lernen.

Motivation zum Lernen ensteht, wenn die Bedingungen zur individuellen Persönlichkeit passen (Scheffer & Kuhl, 2006). Die Diagnose des Lerntyps soll Lernenden die Chance geben, eine individuelle Lernstrategie zu erwerben. Ferner soll sie Lehrende befähigen, Einteilungen der Lernenden in Arbeitsgruppen gemäß des individuellen Lerntyps für ein positives Feedback zu gestalten sowie durch ein besseres Verständnis der persönlichen Lernmotive die Beziehung zu den Lernenden zu vertiefen.

 

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